SG Wüstenahorn/Weidach II gegen TSV Pfarrweisach II 1:8 (1:4)

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Sep 122018
 

Spielbericht von Udo Bauer
SG Wüstenahorn/Weidach II gegen TSV Pfarrweisach II 1:8 (1:4)
Foto 6560 existiert nichtKantersieg für die Gäste
Gegen den Tabellennachbarn aus Pfarrweisach hatten sich die Platzherren viel vorgenommen … aber es kam wieder einmal ganz anders. Bereits nach 3 Minuten lag man mit 0:2 zurück. Diese frühe Führung spielte den Gästen in die Karten, während bei der Heim-Elf Tiefschlaf angesagt war. In dieser Schlafphase erzielten die Gäste in der 20. Minute gar das 0:3. Hoffnung keimte auf, als Max Franke in der 31. Minute auf 1:3 verkürzte. Nach einem groben Fehler von Florian Müller, der einen Ball unterlief, kamen die eifrigen Gäste in der 44. Minute zum 1:4-Halbzeitstand. Diese Führung baute Pfarrweisach mit zwei weiteren Treffern (57. und 61. Minute) auf 1:6 aus. Spätestens jetzt war dieses Spiel entschieden. In der 79. und in der Schlussminute markierten die Gäste noch 2 Tore zum 1:8-Endstand.
Mit dieser katastrophalen Gesamtleistung wird es sehr schwer, diese Klasse zu halten. Einzig TW Eitzen brachte seine Normalform.

Glanz früherer Derbys ist verblasst

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Mai 152018
 

Bericht von Udo Bauer
Spvg. Wüstenahorn gegen SV Hut-Coburg 6:3 (2:3)
Glanz früherer Derbys ist verblasst
Dies sieht man schon allein an den Zuschauerzahlen. Säumten früher 200 bis 300 Zuschauer die Ränge, so waren es dieses Mal knapp 100. Unter ihnen vielleicht ein Dutzend bei den Gästen. weitere Bilder

sv hut coburg
Der Stellenwert bei den Amateurspielen sinkt immer mehr. Aber nun zum Spiel selbst. Die ersten 5 Minuten mit 3 Treffern hatten es in sich. Der erste Angriff der Platzherren führte gleich zum 1:0 durch Sascha Steiner. Unbeeindruckt durch den frühen Rückstand kamen die Gäste durch Kevin Wittmann in der 3. Minute zum 1:1 Ausgleichstreffer durch einen Freistoß, der aus meiner Sicht, wenn die Mauer richtig gestanden hätte, zu vermeiden gewesen wäre. Und es kam noch besser für den Gast. In der 5. Spielminute erhielten sie einen berechtigten Foulelfmeter, den K. Wittmann sicher verwandelte. Was die Gastgeber nun bis zum Halbzeitpfiff zeigten, hatte mit Fußball sehr wenig zu tun. Aber der Reihe nach. 11. Minute: Nach einem weiten Einwurf von Kevin Fiedler scheiterte Roberto Weiß mit seinem Kopfball nur knapp. 15. Minute: Ein Freistoß von K. Fiedler findet nicht sein Ziel. 20. Minute: Ausgleich zum 2:2 durch Christopher Neubert. Diesem Treffer gingen äußerst unglückliche Umstände voraus. Beim Abwehrversuch prallten der Torwart der Gäste B. Escher und sein Mannschaftskamerad T. Düsel so heftig zusammen, dass sie sich so verletzten, dass beide mit dem Rettungswagen geholt werden mussten. Erst nach einer fast 90-minütigen Unterbrechung konnte das Spiel fortgesetzt werden. Und es ging so weiter wie es aufgehört hatte. Wüstenahorn fand einfach nicht zu seinem Spiel. In der 43. Minute gingen die Gäste durch ihren besten und agilsten Stürmer K. Wittmann – den der Abwehrverbund der Heim-Elf nicht in den Griff bekam – erneut in Führung. Trainer Bastian Bauer konnte mit dem 2:3 Halbzeit-Rückstand niemals zufrieden sein. Entsprechend motiviert kamen seine Jungs aus der Kabine. Schließlich wollte man dieses Derby unbedingt gewinnen. Und es ging auch gut los. In der 48. Minute scheiterten sie noch mit einem Pfostenschuss. Zwei Minuten später dann der Ausgleich durch Patrick Düsel, der eine Einzelaktion gekonnt abschloss. Jetzt waren die Gastgeber im Spiel und Roberto Weiß traf in der 58. Minute nach einem Solo zum 4:3. Max Lobanov – übrigens mit seinem ersten Saisontor – erzielte in der 60. Minute mit einem Weitschuss die 5:3 Führung. Der Ersatzkeeper der Gäste, Steffen Böge, sah hierbei etwas unglücklich aus. Seinen Lapsus bügelte er danach aber mehrfach aus und verhinderte mit seiner guten Leistung weitere Treffer. Nur einmal musste er sich noch geschlagen geben. In der 73. Minute erzielte – nach guter Vorarbeit von S. Steiner – Roberto Weiß mit seinem zweiten Treffer den 6:3 Endstand.

Fazit: Erst nach dem Nachlassen der Kräfte bei den Gästen – hauptsächlich im Abwehrbereich – zeigte sich Wüstenahorn spielerisch eindeutig besser.
Nach neuesten Informationen vom Trainer der Gäste, Tobias Reistel, befinden sich beide Spieler nach ihren erlittenen Verletzungen (leichtes Schädel-Hirn-Trauma und Gehirnerschütterung beim Torwart und starke Rippenprellung beim Feldspieler) auf dem Weg der Besserung. Die Sportvereinigung Wüstenahorn wünscht beiden Spielern gute und vollständige Genesung.

 

 

 

Wenn man keine Tore schießt …

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Mai 142018
 

Spielbericht von Udo Bauer
SG Wüstenahorn/Weidach II gegen SG Rödental/Mönchröden 1:2 (0:1)
Wenn man keine Tore schießt …
… kann man eben nicht gewinnen. Bereits nach 12 Minuten erzielten die Gäste durch den früheren Wüstenahorner Jan Marr die 1:0-Führung. Sechs Minuten später dann fast das 2:0 für den Gast. Aber Torhüter „Käthe“ Düsel verhindert mit einer Glanztat einen höheren Rückstand. Die spielstarken Gäste warteten im weiteren Spielverlauf mit sicheren Kombinationen auf ohne jedoch zu einem weiteren Torerfolg zu kommen. Die Gastgeber spielten zwar ganz gut mit, blieben jedoch ohne jede Torchance. Allein die Abwehr mit Oldie Düsel im Tor stand gut. So blieb es bei der knappen Halbzeit-Führung für die Gäste. Die zweite Hälfte begann wie die erste endete. Überlegenheit vom Gast, der es aber nicht verstand, diese in Tore umzumünzen. Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe kam Heimelf-Spieler Marco Spuhler im Strafraum zu Fall – Elfmeter. Den fälligen Strafstoß verwandelte Tobias Seidenstricker in der 62. Minute zum Ausgleich. Die Freude über diesen währte jedoch nur bis zur 70. Minute. Nach einem leichten Ballverlust im Mittelfeld spielten die Gäste schnell und zielstrebig nach vorne und erzielten durch Tarek Legat das 1:2. Mit dem letzten gut gespielten Angriff hätten die Platzherren fast noch den Ausgleich geschafft. Aber Andre Krauß scheiterte letztlich mit seinem Kopfball nur sehr knapp.

SG Wüstenahorn/Weidach II gegen TSSV Fürth a.B. II 3:3 (2:0)

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Mrz 262018
 
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SG Wüstenahorn/Weidach II gegen TSSV Fürth a.B. II   3:3  (2:0)
Gerechtes Unentschieden

Gegen den Meisterschaftsanwärter aus Fürth a.B. zog sich die Heim-Elf mehr als achtbar aus der Affäre. Bereits in der 5. Minute fiel das überraschende 1:0 für die Gastgeber durch den pfeilschnellen Saikou Touray, der die Gästeabwehr überlief und dem Keeper der Fürther keine Chance ließ. Eine Minute später verhinderte Heiko Fischer mit einer guten Rettungstat den möglichen Ausgleich. Wir schreiben die 25. Minute. Ein mustergültiges Abspiel von S. Touray auf H. Fischer hätte zum 2:0 führen müssen. Nur noch den Torwart vor sich, scheiterte Fischer an diesem. In der 34. Minute fiel dann doch noch das verdiente 2:0 durch Dominik Höhn, der einen Alleingang erfolgreich abschloss. Erst in der 44. Minute kamen die Gäste wieder zu einer Torgelegenheit, scheiterten aber mit einem Kopfball. Mit dem Spielstand von 2:0 gingen beide Mannschaften in die Halbzeit. Nach diesem Rückstand für die Fürther kamen diese engagierter aus der Kabine. Schließlich wollte man gegen den Tabellenletzten nicht verlieren. So fiel in der 54. Minute der Anschlusstreffer zum 2:1 durch Sascha Schultheiß. Wer jetzt einen Einbruch der Platzherren vermutete, sah sich getäuscht. Wenn es auch im Spiel nach vorne nicht mehr so zielstrebig war, muss man der Abwehr der Gastgeber eine tadellose Leistung bescheinigen. Erst in der 80. Minute gelang den Gästen durch einen direkt verwandelten Freistoß von S. Schultheiß der Ausgleich. Kurios hierbei war, dass die Heim-Elf noch mit dem Stellen der Abwehrmauer beschäftigt war und keiner auf den Torschützen achtete, als dieser gedankenschnell ausführte. In der 87. Minute konnten die Gäste durch Fabian Schütt das 2:3 erzielen.  Jetzt sah man sich um den Lohn seiner Arbeit gebracht. Sollte das Spiel schon entschieden sein. Mit aller Macht stemmten sich die Platzherren gegen die unverdiente Niederlage. Und sie sollten belohnt werden. In der Nachspielzeit hämmerte Heiko Fischer den Ball zum gerechten 3:3 Endstand in die Maschen.
Fazit: Mit der gezeigten Leistung sollte es doch möglich sein, den drohenden Abstieg zu vermeiden. Das die Mannschaft besser als ihr Tabellenplatz ist, hat sie heute eindrucksvoll bewiesen. Wenn der eine oder andere Spieler aus Weidach – heute nur einer – noch dazu kommen würde, hätten wir auch wieder personelle Alternativen. 

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p style=“text-align: right;“>Udo Bauer

Spvg. Wüstenahorn gegen DJK/TSV Rödental 4:2 (2:1)

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Mrz 132018
 

Spvg. Wüstenahorn gegen DJK/TSV Rödental 4:2 (2:1)

Auf Grund der Torchancen verdienter Sieg
Das erste Punktspiel nach der langen Winterpause fand auf dem gut bespielbaren Platz 2 statt. Wer dieses Spielfeld noch am Samstag Nachmittag gesehen hatte, konnte dies nicht glauben. Kommen wir nun zum Spiel. Wenige Minuten waren vergangen, da übernahmen die Gastgeber immer mehr die Initiative, welches sich durch gute Torchancen widerspiegelte. In der 12. Minute vereitelte Gäste-Keeper Kemnitzer mit einer guten Abwehr das mögliche 1:0. Machtlos war er jedoch eine Minute später, als Patrick Düsel mit einem platzierten Weitschuss aus ca. 25 m die Führung für Wüstenahorn erzielte. Weitere 60 Sekunden später beinahe das 2:0 durch Ladislaw Rybar, der knapp scheiterte. Das fällige 2:0 dann doch noch durch Sascha Steiner, der in der 15. Minute einen optimal gespielten Pass von Gerhard Reiter verwertete. Wer nun gedacht hatte, dass dies so weitergehen würde, sah sich leider getäuscht. Nach 25 Minuten war die Spannung erst mal raus aus dem Spiel. Die Heimelf verlor den Faden und die Gäste kamen besser ins Spiel. Statt einer möglichen 3:0 oder gar 4:0 möglichen Führung fiel dann in der 35. Minute durch Christian Schmitt der überraschende Anschlusstreffer. Heimkeeper Julian Becker sah hierbei nicht besonders gut aus. Eine beruhigendere 3:1-Halbzeitführung vergab Sascha Steiner, der eine sehr gute Einschussmöglichkeit ungenutzt ließ. Nach der Halbzeit zeigte sich im Spiel der Platzherren sehr viel Unruhe. Die Gäste ihrerseits wussten dies geschickt zu nutzen und erzielten in der 65. Minute mit einem direkt verwandelten Eckball das 2:2. Torschütze wiederum Christian Schmitt. Der Rettungsversuch von Abwehrchef Christopher Neubert kam zu spät. Jetzt besannen sich die Mannen von Trainer B. Bauer wieder. Schließlich wollte man dieses Spiel doch gewinnen. Ein erster gefährlicher Angriff nach einer längeren Durststrecke führte dann fast wieder zur Führung. Roberto Weiß scheiterte aber mit seinem Kopfball. Etwas glücklich dann doch noch das 3:2 in der 76. Minute. Torschütze war wieder – nach Vorarbeit von R. Weiß – Sascha Steiner. Die endgültige Entscheidung dann in der 83. Minute. Gäste-TW Kemnitzer konnte S. Steiner nur durch ein Foul bremsen. Den fälligen Strafstoß verwandelte G. Reiter sicher. Eine weitere Großchance für Wüstenahorn vergab Tobias Seidenstricker. Am Ende ist das Ergebnis knapper, als es das Chancenverhältnis war, wobei die Gäste aus Waldsachsen auch einen guten Fußball gespielt haben.
Die Leistung von Schiedsrichter Özcan Arikboga (SV Neuses 05) war richtig gut. Er hat viel laufen lassen und hat nicht gleich die gelbe Karte gezückt. Einer der besten Schiedsrichter in dieser Saison.

Die SpVg kämpft nach Rückstand Scheuerfeld nieder

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Okt 302017
 
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Im Schlagerspiel und Nachbarderby der Kreisklasse 3 Coburg-Lichtenfels zwischen der SpVg Wüstenahorn und dem TSV Coburg-Scheuerfeld drehten die Gastgeber einen 2:3-Rückstand noch in einen 4:3-Heimsieg um, und bleiben somit weiterhin gemeinsam mit dem TSV Scherneck an der Tabellenspitze. 150 Zuschauer sahen auf dem Nebenplatz eine vom Kampf geprägte Auseinandersetzung mit insgesamt acht Gelben Karten.

Zum Rückrunden-Auftakt in der Kreisklasse 3 Coburg-Lichtenfels gastierte im Nachbarduell der TSV Coburg-Scheuerfeld – der zuletzt nach zwei sieglosen Spielen mit fünf Punkten Differenz auf den heutigen Konkurrenten auf Rang vier zurückfiel – bei der SpVg Wüstenahorn, die alle ihre letzten zehn Partien, teils mit spektakulären Kantersiegen wie beim 9:0 in Seßlach, dem 8:1 daheim gegen Anadoluspor oder dem 14:0 gegen die Bosporus-Reserve – gewann und dadurch die Tabellenspitze, punktgleich mit dem TSV Scherneck, erklomm. Das Hinspiel auf der Erich-Schwesinger-Sportanlage in Scheuerfeld gewann der TSV mit 4:2-Toren. SpVg-Spielertrainer Bastian Bauer war der einzige seines Teams, der wegen Verletzung fehlte, der sagte: „Wir können ganz befreit in das Derby gehen, da der größere Druck bei Scheuerfeld liegt, die gewinnen müssen. Wir sind selbst etwas überrascht über unseren hervorragenden Tabellenplatz, der nicht unverdient, aber auch manchmal etwas glücklich zustande kam. Die Ausrichtung lautet, hinten ertsmal dicht machen und vorne auf Konter lauern!“ Anders sah die Personalsituation beim TSV-Spielertrainer Thomas Zethner aus, dem mit Carsten Fleischmann, Marco Langer, Maximilian Müller und Steffen Ohnsorge wichtige Leute fehlten, der meinte: „Ja wir stehen gewaltig unter Druck, wollen wir den Anschluss zur Spitze nicht verlieren!“

Gäste-Doppelschlag durch Roul Ebersbach

Auf dem für die Jahreszeit gutbespielbarem Nebenplatz erwischten die Gäste – im 4-1-4-1-System zwar den besseren Start, aber die Heimelf – in einer 4-2-3-1-Formation beginnend – ging schon früh in Führung, als der nach vorne aufgerückte SpVg-Kapitän Christopher Neubert eine Ecke von rechts durch Gerhard Reiter hereingebracht mit einem wuchtigen Kopfball aus fünf Metern zur 1:0-Führung verwertete (11.). Aber die Freude bei den Roten währte nicht lange, denn nur eine Minute später glich Roul Ebersbach nach Deckungsfehler aus sechs Metern mit einem Flachschuss mit links aus halblinker Position zum 1:1 aus (12.). Und wiederum nur vier Minuten später stand der gleiche Schütze am gleichen Ort und erhöhte mit dieser Doublette zum Ausgleichstor auf 1:2 (16.), nachdem Christoph Endres die Vorlage gegeben hatte. Es ging Schlag auf Schlag, denn die Hausherren zeigten sich wenig geschockt, die wiederum nur fünf Minuten darauf durch Ladislaw Rybar die Antwort parat hatten, der aus acht Metern leicht abgefälscht noch zum 2:2 traf (21.). Jetzt war das Match wieder offen – wobei Scheuerfeld leicht optisch überlegen war und spielerische Vorteile hatte – aber die Platzherren sich bei ihrem Keeper Julian Becker bedanken konnten, der mit zwei Glanzparaden weitere Gästetore vereitelte. Mit viel Kampf und Einsatz auf dem schweren Untergrund ging es auf beiden Seiten hin und her und nachdem der Heimakteur Philipp Schneider den auf rechts angreifenden Vladimir Mut etwas ungestüm zu Fall brachte, ertönte sofort der Pfiff des Unparteiischen, der ohne Zögern auf den ominösen Punkt aus elf Metern deutete. Diese Entscheidung war etwas knifflig, da viele Kiebitze das Foul außerhalb des Strafraumes gesehen haben wollten. Aber da der Angreifer im Sechzehnmeter lag, musste man diese Tatsachen-Entscheidung des Referees akzeptieren, da es auch keine großen Proteste der Gastgeber gab. Björn Pätzold übernahm die Verantwortung beim TSV, der sicher unten links zum 2:3 einlochte (32.). In der Schlussphase der ersten Halbzeit drehte jetzt Wüstenahorn nochmals gehörig auf. Dann hatten die Heim Fans den Torschrei bereits auf den Lippen, als sich Ladislaw Rybar auf links herrlich durchsetzen konnte, das Leder mit dem Außenrist gekonnt mitnahm und Pech hatte, dass seine Eingabe nur um wenige Zentimeter am zweiten Pfosten vorbei ins Aus ging. Dann lag der erneute Ausgleich in der Luft, als nach Schüssen von Roberto Weiß und Sascha Steiner der Gäste-Schlussmann Daniel Beck bereits geschlagen war und Sören Pratsch per Fußabwehr und Thomas Zethner per Kopfabwehr jeweils auf der Torlinie stehend den Ausgleichstreffer verhinderten, was auch die letzten Aktionen vor dem Pausentee waren.

Roberto Weiß und Sascha Steiner drehen das Match

Nach Wiederanpfiff bestimmte zunächst Scheuerfeld wieder das Geschehen, die durch ihre Cleverness und guter Raumaufteilung – wobei

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sie das Spiel über die gesamte Platzbreite auseinanderzogen – Ball und Gegner laufen ließen. Auf der anderen Seite scheiterte Dominik Düßel aussichtsreich für die SpVg, als er freistehend 20 Meter vor dem Gästekasten an den Ball kam. Aber sein Schlenzer ging gut und gerne zwei Meter über den Querbalken des TSV-Tores. Aber die Gastgeber besannen sich auf ihre Kampfkraft, die nun immer stärker wurden und nach guter Einzelleistung von Sascha Steiner – nachdem er sich auf links durchsetzen konnte – die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich hatten. Seine Eingabe ließ gewollt Ladislaw Rybar durch auf den hinter ihm lauernden Roberto Weiß, der den Ball aus neun Metern nicht hundertprozentig traf und rechts vorbei semmelte. Doch die Angriffsbemühungen der Hausherren wurden dann belohnt. Es ging blitzschnell als der eingewechselte Heimakteur Max Lobanov die Kugel mittig aus der eigenen Hälfte in den Lauf auf Roberto Weiß durchsteckte. Dieser war einen Tick schneller am Ball als der herauskommende Gästekeeper Daniel Beck, umspielte ihn und schob zum vielumjubelten 3:3 ein (73.). Und es kam noch dicker für die Jungs von Gäste-Spielertrainer Thomas Zethner, denn nur drei Minuten später war es Gerhard Reiter, welcher wieder mit einem genialem Pass auf Sascha Steiner glänzte. Der Heimangreifer schüttelte seinen Gegenspieler im Sprint ab und schob ins kurze Eck aus zwölf Metern zum 4:3 ein (76.). Auweia, das war schon sehr bitter für die Scheuerfelder, die lange Zeit als Sieger aussahen und nun in den verbleibenden Spielminuten nochmals alles nach vorne warfen, um zumindest noch einen Punkt zu retten. Aber in der spannenden Schlussphase fehlte ihnen auch das Quäntchen Glück, aber auch ein Lob gebürt der SpVg-Abwehr, die bis zum Umfallen kämpften und mit Mann und Maus hinten drinstehend den Ausgleichstreffer verhinderten und aufatmeten, als der Schlusspfiff nach der zweiminütigen Nachspielzeit ertönte.

Fazit:

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Am Ende wäre ein Remis das gerechtere Endergebnis gewesen, da die Gäste spielerische Vorteile hatten, deren Wüstenahorn viel Kampf, Einsatz und Wille entgegensetzte und das Match nach 2:3-Rückstand in einem 4:3-Dreier noch umbog und auch im elften Spiel hintereinander den elften Sieg feierten und diesen lautstark mit „Derbysieger-Derbysieger“-Rufen kund taten.

Stimmen:

Bastian Bauer (Spielertrainer SpVg Wüstenahorn): 
scheuerfeld-d-6.jpg
Wie immer kämpferisch brutal hervorragend, was meine Jungs gebracht haben, worauf ich unheimlich stolz bin, die den Sieg sich am Ende völlig verdient haben. Viele andere Teams sind uns spielerisch überlegen, aber die können uns vom Kampf und Einsatz nichts entgegenbringen, deswegen stehen wir auch ganz oben, auch weil wir vor der gegnerischen Kiste eiskalt sind. Heute haben wir auf jeden Fall Grund genug zum Feiern.

Thomas Zethner (Spielertrainer TSV Coburg-Scheuerfeld): Mann, mann, mann, wir haben uns, nachdem wir führten schon dämlich angestellt, da wir in der Defensive völlig aufgemacht haben und die Räume auf den Außen nicht mehr besetzt haben. Von unserer spielerischen Überlegenheit können wir uns heute nichts kaufen.

Björn Pätzold (Torschütze TSV Coburg-Scheuerfeld): Natürlich bin ich sehr enttäuscht, denn nur schön spielen bringt eben nichts. Mir fehlen so kurz nach Spielschluss die Worte, aber es muss weitergehen.

Dieter Koch bin ja immer gern bei euch oben, auch wegen vieler „Altgedienter“, die man lange kennt.

Leistungssteigerung in Halbzeit 2 bescherte den Sieg

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Okt 242017
 

Spvg. Wüstenahorn gegen DJK/FC Seßlach   4:1  (0:1)


Leistungssteigerung in Halbzeit 2 bescherte den Sieg
Dieses Match fand auf dem wider Erwarten gut bespielbaren Nebenplatz in Wüstenahorn statt. Wer dieses Geläuf am Samstag Abend gesehen hatte, hielt dies kaum für möglich. Technische Kabinettstückchen konnte man aber nicht erwarten. Nach kurzem Abtasten setzte in der 10. Minute Christopher Neubert einen Kopfball knapp neben das Tor der Gäste. Zwei Minuten nach dieser Möglichkeit hätte eine Unsicherheit in der Abwehr der Gastgeber beinahe die Führung für Seßlach bedeutet, aber auch sie scheiterten. So wog das Spiel ohne spielerische Glanzpunkte hin und her. Bis zur 32. Minute. Begünstigt durch das extrem schlechte Abwehrverhalten der Heim-Elf erzielte Christian Lang das 1:0 für Seßlach. Ein Tor, das eigentlich keines war. Schiedsrichter Boerner konnte von seiner Position aus, nie und nimmer sehen, ob der Ball die Torlinie überschritten hatte. Er ließ sich bei seiner Entscheidung wohl von den Torrufen der Seßlacher Spieler und Zuschauer beirren. Nichts desto trotz, eine Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichters, die man hinnehmen musste. Und es hätte noch schlimmer kommen können. Einen Freistoß für Seßlach, in der 35. Minute, konnte TW Julian Becker nicht festhalten, der freistehende Gästespieler bugsierte den Ball aber über das Tor. Die Chance zum Ausgleich bot sich in der 44. Minute Roberto Weiß, der eine sogenannte „hundertprozentige“ Möglichkeit versemmelte. Mit dem knappen Rückstand ging es in die Halbzeit. Zu Beginn der zweiten Halbzeit war nun deutlich zu sehen, dass die Platzherren dieses Spiel noch gewinnen wollten. Eine Leistungssteigerung war jetzt unverkennbar. Fand ein Treffer wegen Abseitsstellung (50. Minute) noch keine Anerkennung, schreiben wir nun die ominöse 54. Minute. Drei Geschehnisse innerhalb von 60 Sekunden. Julian Schulz (Seßlach) bekam die rote Karte wegen Tätlichkeit. Andre Steurer (Wüstenahorn) sah gelb-rot wegen Unsportlichkeit und Sascha Steiner erzielte nach einer Abwehr von Gäste-TW Böhm den verdienten Ausgleich. Ich hoffe mal, dass diese Reihenfolge so gestimmt hat. In der 59. Minute dann die 2:1-Führung für Wüstenahorn durch S. Steiner, der sich durch gutes und konsequentes Nachsetzen im Strafraum der Gäste den Ball eroberte und vollendete. Fünf Minuten später fiel das 3:1, als ein Gästespieler den Ball ins eigene Tor lenkte. Eine weitere Großchance zum Treffer Nr. 4 wurde – wieder von R. Weiß – wenig später vergeben. Besser machte es „Rrrrrrrrrrroberto“ dann in der 86. Minute, als er mit seinem 9. Saisontor den 4:1-Endstand erzielte.

Fazit: Gemessen an den geschossenen und beinahe geschossenen Toren ein verdienter Sieg für die Spvg. Wüstenahorn.

Kampfkraft und Moral führten zum Dreier

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Okt 112017
 

Spvg. Wüstenahorn I gegen Spvg. Eicha I 3:2 (1:1)

Kampfkraft und Moral führten zum Dreier

In diesem Derby gelang den Einheimischen ein Auftakt nach Maß. Bereits in der 4. Minute erzielte Gerhard Reiter das 1:0, nachdem die Gäste den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern konnten. Nach dieser frühen Führung standen die Mannen von Trainer Scheler schon unter Druck und agierten dementsprechend. Ihre spielerischen Vorteile konnten sie aber nicht in einen Treffer ummünzen. Kommen wir gleich zur 23. und 26. Minute. Zu diesem frühen Zeitpunkt hätten die Gastgeber schon mit 3:0 führen können – ja sogar müssen. Sogenannte „hundertprozentige“ Torchancen wurden ausgelassen. Zum einen scheiterte Roberto Weiß – der nur noch den Gäste-TW vor sich hatte – eben an diesem und zum anderen vergab Sascha Steiner – der von R. Weiß frei gespielt wurde – eine noch viel bessere Möglichkeit … und wie es beim Fußball halt mal so ist … wenn du vorne versagst, klappert es hinten. So geschehen in der 34. Minute. Einen mustergültigen Angriff über die Außenbahn konnte der im Strafraum sträflich freistehende Niklas Popp mit dem 1:1 abschließen. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff dann eine weitere gute Möglichkeit für die Gäste. Den Kopfball aus kurzer Distanz konnte TW Julian Becker jedoch glänzend abwehren. Wenig später pfiff dann SR Kimmel zur Halbzeit. In der 54. Minute eine weitere Schrecksekunde bei Wüstenahorn. Gästespieler Frauenhofer scheiterte mit einem Distanzschuss an TW Becker. Besser machte es in der 77. Minute Lukas Rampel, der bei einem Strafraum-Gewusel den Ball zum 1:2 über die Torlinie bugsierte. Von diesem Rückstand erholte sich die Heim-Elf jedoch sehr gut. Wir schreiben die 79. Minute. Von Sascha Steiner glänzend angespielt, lief der wieselflinke Ladislaw Rybar zielstrebig in den Strafraum und hämmerte den Ball genau in das obere Tor-Dreieck zum 2:2. Und es kam noch besser. Wieder auf Vorarbeit von S. Steiner erzielte G. Reiter mit seinem zweiten Tor den 3:2 Endstand. Fazit: Wer weiß wie dieses Spiel gegen die spielstarken Gäste geendet hätte, wenn nicht 2 Minuten nach deren Führung der schnelle Ausgleichstreffer gefallen wäre. In der Schlussphase hatten die guten Gäste der enormen Kampfkraft der Gastgeber nichts mehr entgegen zu setzen.

Glanzloser Sieg

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Okt 032017
 
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Spvg. Wüstenahorn I gegen SV Ketschendorf II 2:0 (2:0)

Das Spiel fand witterungsbedingt auf dem gut bespielbaren Trainingsplatz statt. Bereits in der 7. Minute erzielte Sascha Steiner nach einer Unstimmigkeit in der Gäste-Abwehr das frühe 1:0 für die Platzherren. Normalerweise beflügelt ein Tor in den Anfangsminuten die Leistung einer Mannschaft, anders aber in diesem Spiel. Bis zur 30. Minute war es ein zerfahrenes Match auf Wüstenahorner Seite. Der Spielaufbau bei der Gäste-Mannschaft erschien etwas effektiver. Die 33. Minute brachte dann dennoch das 2:0 für die Gastgeber. Gerhard Reiter verwandelte einen direkten Freistoß aus ca. 25 m, bei dem der Torwart der Ketschendorfer nicht gerade gut aussah. Zumindest schien der Ball aus meiner Sicht nicht unhaltbar. Die Chance zum Anschlusstreffer (36. Minute) vereitelte TW Julian Becker mit einem Super-Reflex. In der 40. Minute eine weitere Tormöglichkeit durch die Gäste. Der Freistoß blieb allerdings in der Mauer hängen. Halbzeitstand 2:0 für Wüstenahorn. Zur Halbzeit 2 ein Spielerwechsel bei der Heim-Elf. Ladislaw Rybar kam für den dieses Mal etwas blassen Steffen Arnold. In der 53. Minute dann fast das 3:0 durch Sascha Steiner. Ein schlechtes Abspiel im Sechzehner der Gäste eroberte sich eben dieser. Sein Torschuss war aber nicht von Erfolg gekrönt – er ging knapp über die Torlatte. Mit zunehmender Spieldauer wurde das Spiel der Gastgeber zusehends schwächer. Das Offensivspiel fand kaum noch statt. Nur der Abwehr-Verbund erfüllte – bis auf wenige Ausnahmen – seinen Part. Dieser ermöglichte den eifrigen Gästen – die auf eine Resultatsänderung drängten – kaum Tor-Möglichkeiten. Fazit: Effektiver kann man kaum ein Spiel gewinnen.

 

Aufsteiger chancenlos

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Sep 182017
 

Spvg. Wüstenahorn I gegen SV Hafenpreppach I   5:0  (3:0)

Die Gäste aus Hafenpreppach begannen diese Partie recht ruppig. Innerhalb von 5 Minuten

begingen sie 3 gelbwürdige grobe Fouls, die aber allesamt ohne Auswirkungen blieben. Das erste Foul auf Wüstenahorner Seite – Foulspiel von Franz Dammenhayn – ahndete SR Ruß indes gleich mit einer gelben Karte. So der Auftakt, aber nun der Reihe nach. In Spielminute neun führte eine Unsicherheit von Gäste-TW Eckstein zu einer Torchance für die Heim-Elf – ohne Erfolg. Das wichtige 1:0 fiel dann eine Minute später durch den sträflich freistehenden Christopher Neubert, der einen von Gerhard Reiter getretenen Eckball per Kopfball verwandelte. In der 14. Minute vergab G. Reiter eine weitere Tormöglichkeit. Erst in der 27. Minute erzielten die Gastgeber das 2:0. Wieder war G. Reiter der Vorbereiter. Mit einem schnell nach vorne gespielten Pass auf Sascha Steiner öffnete er das Spiel. Dieser passte zielgenau nach innen, wo Roberto Weiß nur noch seinen Fuß hinhalten musste. S. Steiner war es vorbehalten – wieder auf Vorlage von Reiter – in der 36. Minute die 3:0-Halbzeit-Führung zu erzielen. Die Gäste zeigten in Halbzeit eins einen gefälligen Spielaufbau, blieben aber – trotz guter Schussmöglichkeiten – ohne einen Treffer. Eine höhere Führung für die Platzherren war in den Minuten 55 bis 58 möglich. Einmal scheiterte G. Reiter, dann klärten die Gäste auf der Linie und einen Schuss von Aaron Steiner entschärfte der Keeper der Gäste. Auch nach diesen Möglichkeiten muss man den Gästen bescheinigen, dass sie weiterhin gut mitspielten. Ihr Manko war jedoch nicht zu übersehen. Ihre Angriffe schlossen sie nicht mit letzter Konsequenz ab. Anders die Gastgeber. Einen Freistoß, fast von der Seitenauslinie getreten, verwandelte Dominik Düsel in der 70. Minute direkt. Und es kam noch besser. Wir schreiben die 75. Minute. Einen mustergültigen Angriff über 3 Stationen – und dies jeweils mit Direktspiel – schloss D. Düsel mit seinem zweiten Treffer zum 5:0-Endstand ab … ein Supertor. Das sollte es in diesem Spiel gewesen sein.

 

 

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