Okt 112017
 

Spvg. Wüstenahorn I gegen Spvg. Eicha I 3:2 (1:1)

Kampfkraft und Moral führten zum Dreier

In diesem Derby gelang den Einheimischen ein Auftakt nach Maß. Bereits in der 4. Minute erzielte Gerhard Reiter das 1:0, nachdem die Gäste den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern konnten. Nach dieser frühen Führung standen die Mannen von Trainer Scheler schon unter Druck und agierten dementsprechend. Ihre spielerischen Vorteile konnten sie aber nicht in einen Treffer ummünzen. Kommen wir gleich zur 23. und 26. Minute. Zu diesem frühen Zeitpunkt hätten die Gastgeber schon mit 3:0 führen können – ja sogar müssen. Sogenannte „hundertprozentige“ Torchancen wurden ausgelassen. Zum einen scheiterte Roberto Weiß – der nur noch den Gäste-TW vor sich hatte – eben an diesem und zum anderen vergab Sascha Steiner – der von R. Weiß frei gespielt wurde – eine noch viel bessere Möglichkeit … und wie es beim Fußball halt mal so ist … wenn du vorne versagst, klappert es hinten. So geschehen in der 34. Minute. Einen mustergültigen Angriff über die Außenbahn konnte der im Strafraum sträflich freistehende Niklas Popp mit dem 1:1 abschließen. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff dann eine weitere gute Möglichkeit für die Gäste. Den Kopfball aus kurzer Distanz konnte TW Julian Becker jedoch glänzend abwehren. Wenig später pfiff dann SR Kimmel zur Halbzeit. In der 54. Minute eine weitere Schrecksekunde bei Wüstenahorn. Gästespieler Frauenhofer scheiterte mit einem Distanzschuss an TW Becker. Besser machte es in der 77. Minute Lukas Rampel, der bei einem Strafraum-Gewusel den Ball zum 1:2 über die Torlinie bugsierte. Von diesem Rückstand erholte sich die Heim-Elf jedoch sehr gut. Wir schreiben die 79. Minute. Von Sascha Steiner glänzend angespielt, lief der wieselflinke Ladislaw Rybar zielstrebig in den Strafraum und hämmerte den Ball genau in das obere Tor-Dreieck zum 2:2. Und es kam noch besser. Wieder auf Vorarbeit von S. Steiner erzielte G. Reiter mit seinem zweiten Tor den 3:2 Endstand. Fazit: Wer weiß wie dieses Spiel gegen die spielstarken Gäste geendet hätte, wenn nicht 2 Minuten nach deren Führung der schnelle Ausgleichstreffer gefallen wäre. In der Schlussphase hatten die guten Gäste der enormen Kampfkraft der Gastgeber nichts mehr entgegen zu setzen.

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